Der Oestinger - Karl-Heinz Brinkmann

 

Mein primäres Ziel ist es, Tourismus- und Kulturnetzwerke weiter auszubauen und zu stärken, um dadurch nicht nur für die Gemeinde Osten den größt möglichen Nutzen zu erzielen.

 

Dorfmarketing - ich nenne es mal so -, ist ein wichtiger Baustein dorthin, aber wieso eigentlich? Ist das wichtig, braucht Osten das überhaupt? Sagen wir mal so: Ja, unbedingt! Osten ist ein Ferienort, so steht es zumindest unter den Ortsschildern. Das ist schön und auch gut. Aber wird es nach Außen auch als solches wahrgenommen? Wo kann der potenzielle Besucher Informationen über unser Schwebefährendorf, dessen Begriff ich seinerzeit geprägt habe, finden und wie wird er neugierig auf das Dorf gemacht?

 

Es gibt zwar eine eigene Internetseite der Gemeinde, die ich seinerzeit gestaltet und über viele Jahre hinweg ehrenamtlich gepflegt habe. Nun aber wird sie, wie der Internetauftritt von Hechthausen, der Stadt Hemmoor und der Samtgemeinde auch, zentral von Hemmoor aus gepflegt. Diese Seiten sind schön und informativ, aber spiegeln sie das wieder, was das Schwebefährendorf alles zu bieten hat?

 

Marketing dort, wo offizielle Stellen nicht hinkommen.

 

Meine ersten Webseiten (DeOestinger und Osteweb), die sich mit Kunst, Kultur und Tourismus im Schwebefährendorf beschäftigt, habe ich vor rund 14 Jahren online gestellt. Aktuell habe ich hier alle bedeutenden Seiten zusammengefasst, wie z.B. schwebefähre.info, buddelmuseum.de, fährmarkt-osten.de und natürlich historisches-osten.de, mit sehr viel wissenswertes aus der Geschichte unseres Dorfes. Tauchen Sie hier einmal ein und Sie werden staunen.

 

Mittlerweile bekomme ich unzählige Anfragen über das Portal schwebefaehrendorf.info zu diversen Fragen rund um den Tourismus. Antworten erhalten Sie zu kulturellen Veranstaltungen, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten oder zu Öffnungszeiten unserer Museen.


All das zeigt mir, wie wichtig Dorfmarketing und ein aussagekräftiger Internetauftritt ist, welchen ich nach wie vor ehrenamtlich in meiner Freizeit betreibe. Dazu gehört natürlich auch die ständige Pflege entsprechender Google-Business-Accounts, Facebook, Instagram und YouTube. Die Werbung für den Ostener Fährmarkt liegt von Anfang an in meiner Hand. Vom Handzettel, Organisation von Radiospots, bis hin zu Sonderseiten in der Zeitung ist alles dabei.
Darüber hinaus informiere ich regelmäßig die Medien mit Informationen. Und so kommt es, dass Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen hier gerne zu Gast sind und wir immer wieder über uns berichtet wird.

 

Eine bedeutende Aufgabe in Sachen Dorfmarketing war für mich die Pressearbeit zum 800-jährigen Kirchspieljubiläum 2020, sowie die Erstellung der Festschrift. Das von mir gestaltete AHOI 800-Logo findet auf dem Gedenkstein an unserer schönen St. Petri-Kirche Verwendung.

Seit 2019 gehöre ich zu den Netzwerkpartnern der Kulturregion Elbe, in der wir Kultur und Tourismus im gesamten Elberaum zusammenführen und vermarkten.

Gute Voraussetzungen also, um Osten kulturtouristisch weiter voran zu bringen. Dazu gehört auch seit 2009 meine aktive Mitarbeit im Weltverband der Schwebefähren, mit dem primären Ziel des UNESCO-Titels.

 

Das gesamte Spektrum des Online-Marketings, auch wenn es notwendig und immer wichtiger wird, erreicht es nicht alle Zielgruppen.

Hier kann nur Abhilfe durch ergänzende Printprodukte geschaffen werden. Derzeit arbeite ich an einem Faltblatt, das zur Saison 2022 erscheinen wird.

 

Und da die Arbeit für das Marketing meist am Schreibtisch, im berühmten stillen Kämmerlein stattfindet, war es mir ein Bedürfnis, diese Zeilen zu schreiben, denn im eigenen Dorf wird dieses so gut wie nicht wahrgenommen und allein, sich marketingtechnisch auf dem Bekanntheitsgrad der Schwebefähre auszuruhen, funktioniert auf Dauer nicht.

Da muss schon nachgeholfen werden, durch ... richtig: Marketing.

 

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf meinen Seiten. Und vergessen Sie die Socialmedia-Kanäle nicht. Besonders möchte ich hier meinen Instagram-Kanal schwebefaehrendorf.info empfehlen, der mit sehr vielen Fotos von unserem schönen Schwebefährendorf Lust auf Osten macht.

 

Oh, das hätte ich fast vergessen: Wissen Sie, wer den Willkommensgruß am Ortseingang der Birkenstraße gestaltet und das dazugehörige Gestell initiiert hat? Dreimal dürfen Sie raten.

Ein entsprechender Autoaufkleber mit dem Motiv "Das Schwebefährendorf" kann bei mir gegen eine Spende für den "Wiederaufbau FährStuv" erworben werde